Schützenverein Tannroda e.V. ...Online...


 Offizielle Homepage des
Schützenverein Tannroda
          anlässlich des
  15 jährigen Bestehens
          17. Juni 1990 
                  bis
          17. Juni 2005


                            Chronik des Schützenverein
             
Jahr 2oo2


                                             Jahresrückblick 2oo2

                                                     März 2oo2

                                               Klasse statt Masse

                      Tag der offenen Tür im Schützenverein Tannroda

Gespannte Stille, der Schütze wagt kaum zu atmen. Mit leichtem Zittern in der Hand krümmt sich der Zeigefinger am Abzug... Millisekunden später pfeift das Geschoss durch die Luft und ein metallisches "Kling" im Kugelfang erlöst nun auch die Zuschauer. Robert Wolf aus Stedten/Ilm kann stolz auf sich sein, die Scheibenmitte hat ein gutes Trefferbild, sogar eine glatte Zehn ist schon dabei.

Bereits nach den ersten Schüssen des 14jährigen aus dem Luftgewehr steht für Jugendleiter Michael Stark fest: "Hier könnten wir ein neues Talent entdeckt haben." Robert war gemeinsam mit seinen Eltern der Einladung des Schützenvereins Tannroda zum Tag der offenen Tür gefolgt.

Bevor es allerdings auf den Schießstand ging, standen noch Einweisung und Belehrung auf dem Programm. "Das Wichtigste in unserem Sport ist die Sicherheit", waren die ersten Worte von Schießleiter Marc Brehme, der die Interessenten auf dem Stand in Empfang nahm.

                Die Jungschützen Daniel Szidat, Gallus und Christian Gruber (v.l.n.r.)

Günter Wolf brauchte er aber nicht mehr viel zu erklären. Der Familienvater war Anfang der 90er Jahre schon in einem Erfurter Schützenverein aktiv. "Durch den Hausbau und den anschließenden Umzug nach Stedten fehlte mir dann aber die Zeit für den Verein." Gemeinsam war man auch schon zu Gast beim letzten Tannrodaer Schützenfest. Da fühlte sich Silvia Wolf "ein bisschen wie zu Hause", denn auch in ihrer Heimat, dem Eichsfeld, blicken Schützenvereine auf eine lange Geschichte zurück.

Mit dem nun schon traditionellen Tag der offenen Tür im Frühjahr wolle man das Interesse für den
Schießsport wecken und vor allem die Jugendriege des Vereins weiter verstärken. Besonders in der Klasse der Schüler (12-14 Jahre) gebe des Defizite, die aufzufangen seien, sagte Michael Stark, der zur Zeit 2o Jungschützen betreut.

Der Jugendleiter denkt deshalb auch daran, ein spezielles Jugendgewehr zu kaufen. "Durch seine Kurzschaftigkeit und das damit geringe Gewicht ist es ideal für die jungen Schützen." Aber wie immer hängt es am Geld. Er hofft nun auf die Bewilligung des Fördermittelantrages, den er für die Sportgeräte beim Kreis gestellt hat.

Robert Wolf (14 Jahre) und sein Vater Günter beim Probeschiessen
Auch Landtagsabgeordneter Mike Mohring versuchte sich mit dem Luftgewehr Im Hintergrund die Jungschützen Christian
Gruber und Christian Stark (v.l.n.r.)

Neben regelmäßigem Schießtraining, Waffensachkunde und natürlich den Wettkämpfen findet man die Jungschützen auch im Kino, Waffenmuseum, beim Volleyball oder Eislaufen. Besucher konnten sich davon am Samstag in der reich bebilderten Chronik überzeugen.

Ein wenig mehr Resonanz und Besucher hatte er sich schon gewünscht, gestand Stark den Ilmtalnews. "Aber wir haben Klasse durch Masse ersetzt. Schließlich hat sich heute bei uns auch Landtagsabgeordneter Mike Mohring als Luftgewehrschütze versucht", fügte er schmunzelnd hinzu.                                                                (2oo2-o3-24 | 17:48 | mb)


                                                       April 2oo2

                          Neuer Vogelschießstand finanziell gesichert

Schützenverein Tannroda freut sich über Förderung aus Lottomitteln des Landes

Landtagsabgeordneter Mike Mohring (CDU) und
Dr. Hans-Jürgen Wagner vom Thüringer Finanzministerium überreichten am heutigen
Donnerstag Fördermittelbescheide an den Schützenverein Tannroda. Die Gelder sollen zum Bau eines Vogelschießstandes und dem Kauf
eines speziellen Jugendluftgewehres verwendet werden.

Lothar Franke, Dr. Hans-Jürgen Wagner, Uwe Träger, Michael, Stark, Mike Mohring, Lothar Stark und Vereinsvorsitzender Hartmut Wagner vor dem Schützenkeller Tannroda

Seit dem vergangenen Jahr ist es den 60 Mitgliedern um Vorsitzenden Hartmut Wagner nicht mehr genehmigt, ihr traditionelles Königschießen im Juni in der Sandgrube durchzuführen. Um nicht auf andere Schießstätten ausweichen zu müssen und die Attraktivität der Veranstaltung im Ort zu halten, entschloss sich der Verein, einen eigenen Vogelschießstand zu bauen.

Jugendleiter Michael Stark nimmt den Bescheid über 68o €uro für ein Jugendgewehr vom Landtagsabgeordneten Mike Mohring entgegen.
Dr. Hans-Jürgen Wagner übergibt den Fördermittelbescheid über 4ooo Euro für den Vogelschießstand an Schatzmeister Lothar Franke.

Die Gesamtkosten für die Anlage, die hinter dem Sportplatz entsteht, liegen bei mehr als 8ooo €uro; 4ooo €uro Fördermittel gabs nun vom Land. Der Differenzbetrag wird durch Eigenmittel und -Leistung der Mitglieder erbracht.

Michael Stark, Leiter der Jungschützen Tannrodas, freute sich über 68o €uro Lottomittel: "Damit können wir nun endlich ein kurzschaftiges Luftgewehr kaufen." Damit hofft er, die Defizite im Schülerbereich der 2o Mann starken Jugendabteilung ausgleichen zu können.

Vorsitzender Hartmut Wagner versicherte, dass das Geld im Verein gut angelegt sei und verlieh der Hoffnung Ausdruck, neben Mike Mohring und Dr. Hans-Jürgen Wagner auch Innenminister Christian Köckert und Finanzminister Andreas Trautvetter zum diesjährigen Schützenfest vom 14. - 16. Juni begrüßen zu dürfen. Dann nämlich
soll der neue Schießstand zum Königschießen am Samstag vormittag seine Feuertaufe erhalten.

Die Überbringer der Fördermittel wurden von Vereinschef Hartmut Wagner zum diesjähringen Schützenfest vom 14. - 16. Juni eingeladen.

                                Schützenverein Tannroda baut Schießanlage 

                             Mast sorgte bereits für erneute Antenne-Gerüchte

Das ist er also - der Stein, oder sagen wir besser, der Mast des Anstoßes. Kaum zwei Tage war es her, seit der knapp 1o Meter lange Edelstahlmast am Schwanenteich in Tannroda lag, da zogen schon Gerüchte über einen neue Mobilfunkantenne durch den Bad Berkaer Ortsteil.

Zugegeben, die Tannrodaer reagieren im Moment sehr sensibel auf dieses Thema, aber an diesem Gerücht ist nicht mal ein einziges Körnchen Wahrheit.

Richtig ist vielmehr, dass der Schützenverein Tannroda eine Schießanlage am Schwanenteich errichtet. Der baugenehmigungsfreie Edelstahlmast wird in einem Fundament verankert und zweimal im Jahr sein Blechkleid für Wettkämpfe herhalten.

Dazu bekommt er auf der Spitze einen Metallkorb aufgesetzt, in dem ein Ziel (zum Schützenfest z. B. ein Holzvogel) platziert wird. Am Boden wird eine Vorrichtung stehen, die das darauf montierte Gewehr in der Bewegungsfreiheit so einschränkt, dass nur noch auf den Korb geschossen werden kann.

                                          

Damit wird sichergestellt, dass kein Geschoss den Kugelfang verlassen kann. So voll ausgerüstet (mit Korb und Gewehrhalterung) wird die Anlage nur während des zweimaligen Schießbetriebes zu sehen sein, ansonsten wird der Mast allein am See thronen...

Die Idee für diese Anlage wurde mehr oder weniger aus der Not geboren. Seit 1o Jahren tragen die Schützen um den Vorsitzenden Hartmut Wagner ihr jährliches Königschießen in Juni in der alten Sandgrube am Ortsausgang Richtung Blankenhain aus.

Grundlage dafür war eine Sondergenehmigung, die Ihnen vom Kreis-Ordnungsamt in diesem Jahr aber erstmals (und auch zukünftig) versagt geblieben ist. Nachdem die Blankenhainer Büchenschützen bereits gute Erfahrungen mit dieser Art Anlage machen, freundeten sich auch die Tannrodaer beim letztjährigen Schützenfest in der Lindenstadt damit an.

                                                              Mai 2oo2

                                                Nur der Vogel fehlt noch...

                              Bauabnahme am neuen Schießstand in Tannroda

Nachdem in der vergangenen Woche der knapp 10 Meter hohe Mast gesetzt wurde, fand am Dienstag Abend nun die Bauabnahme am neuen Vogelschießstand des Tannodaer Schützenverein statt.

                                         

Die Anlage wurde zwischen Schwanenteich und Sportplatz errichtet, um weiterhin das traditionelle Vogelschießen zum Schützenfest durchführen zu können. Tannroda hat keinen eigenen Schießstand und war bisher immer auf die Sandgrube ausgewichen, wo man den Entscheid um den neuen Schützenkönig mit Genehmigung von Ordnungsamt und der Firma KIMM bisher austragen durfte.

Im vergangenen Jahr versagte das Ordnungsamt des Landkreies erstmal und auch für die Zukunft die Genehmigung, so dass die Tannrodaer Sportschützen zu ihren Kollegen nach Blankenhain ausweichen mussten, die eine ähnliche Anlage im Lindenpark ihr Eigen nennen.

Mit vereinten Kräften ging es ganz schnell: Jetzt steht der fast 1o Meter hohe und 45o Kilogramm schwere Edelstahlmast.
Die Halterung für den Kugelfang wird montiert. Der Korb wird nur beim Schießbetrieb angebracht und nach oben gezogen.

Um die Attraktivität der Veranstaltung jedoch im Ort zu halten, entschlossen sich die Mitglieder um Vereinsvorsitzenden Hartmut Wagner kurzerhand, einen eigenen Vogelschießstand zu bauen. Im April erhielten Sie dafür 4.ooo €uro Förderung aus Lottomitteln.

Das Material hat der Verein gekauft - allein der der Mast bringt gut 45o Kilogramm Edelstahl auf die Waage; der Korb mit 5 mm Wandstärke, der später den Holzvogel aufnimmt, wiegt um die 4oo Kilogramm. Seit der Mast im April das erste Mal am Sportplatz gesichtet wurde, gingen Gerüchte über eine zweiten Mobilfunkantenne durch den kleinen Ort.

Schweißarbeiten am Fuß der Gewehrhalterung
Die Probe aufs Exempel: Stimmt die Höhe der Gewehrhalterung?

Gebaut wurde der Vogelschießstand in Eigenregie durch die Vereinsmitglieder. Dem Edelstahlbau Tannroda gebührt für seine weitreichende Unterstützung ein herzliches Dankeschön!

Eingeweiht wird die Anlage zum diesjährigen Schützenfest. Das Königschießen findet am 15. Juni um 9:oo Uhr statt.                                                               2oo2-o5-31 | 17:44 | br

Text und Bilder: Marc Brehme /


                                

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